Innerer Krieg: Woran Du erkennen kannst, dass Du ihn noch führst

Innerer Krieg ist ein überraschend weit verbreitetes Phänomen, insbesondere in der so genannten „Kriegsenkel-Generation“. Innerer Krieg ist ein unbewusster Vorgang, der tief im „Eisberg“ wirkt und die verschiedensten Symptome hervorruft. Die meisten Menschen, für die innerer Krieg ein Thema ist, bemerken dies in der Hektik des oberflächlichen Außenlebens nicht – und wollen es zumeist auch gar nicht bemerken.

Erst wenn ein Besuch bei einem Heiler oder Guru ein Thema wird, weil der Druck zu groß wird, scheint es eine gewisse Bereitschaft zum Hinschauen zu geben.
In diesem Beitrag möchte ich Dir zeigen, woran Du erkennen kannst, dass Du Dich noch im „inneren Kriegsmodus“ befindest.

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Innerer Krieg und die Chance auf Frieden

Ein Fax flatterte ins Büro – und es enthielt eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung. In einem meiner Blogs hatte ich ein Bild aus einer öffentlichen Bilddatenbank genutzt und es nicht, wie es das deutsche Urheberrecht verlangt, mit den Urheberinformationen versehen. Upps!
Ich konnte es kaum glauben, denn ich verwende fast ausschließlich eigene „Kunstwerke“ als Fotos oder Bilder.

Ein vierstelliger „Strafbetrag“ strahlte mir entgegen und jede Menge Schriftkram kündigte sich am Horizont an. Sofort ging mein Gehirn in den „Kriegserklärungsmodus“ und zog alle Register, um mir zu zeigen, was ich als „Gegenwehr“ tun könne. Innerer Krieg wollte zu äußerem Krieg werden.

Ich erinnerte mich an frühere Rechtsstreitigkeiten und wie oft ich gewonnen oder verloren hatte. Eigentlich hatte ich immer verloren, denn ich verlor immer Zeit und Energie. Besonders aber verlor ich vor lauter „Krieg“ den Blick für die Botschaft, die sich hinter dem befand, was ich da gerade in mein Leben gezogen hatte.

Rein zufällig fand am darauffolgenden Wochenende ein Familienstellen-Seminar statt, das ich als Teilnehmer besuchte. Noch zufälliger war bei mir das Thema „Krieg“ an der Reihe. Der Moderator stellte meine Ahnen auf, und die Täter und Opfer aller Kriegsverbrechen. Es war eine echt miese Stimmung, denn alle Ahnen blickten hasserfüllt auf den Krieg. Ich konnte es kaum glauben, wie viel „Krieg“ in mir durch 2 Weltkriege zurückgeblieben war. Doch das erste Mal fühlte ich es, dass es wahr war. Ich konnte fühlen, wie viel innerer Krieg in mir noch schlummerte.

Der Moderator ermöglichte, dass das Thema sich in Liebe wandeln konnte, nachdem die Opfer und Täter einander in Liebe zugewandt hatten.
Mein Verstand konnte nicht annehmen, was dort in der Aufstellung geschah, mein Herz und meine Seele jubelten.
Seitdem ist Frieden in mir eingekehrt, wo bisher tief unterdrückte Wut zuhause war.

Die Abmahnung? Ich bezahlte, nahm keinen Rechtsanwalt und formulierte die Unterlassungserklärung selbst. Der „gegnerische“ Anwalt wurde von Schriftwechsel zu Schriftwechsel immer freundlicher, fast hatte ich den Eindruck, dass es ihm etwas leidtat, was geschehen war.

Ich habe gelernt, dass wir Europäer in uns möglicherweise mehr „Krieg“ und „Leid“ tragen, als uns bewusst ist. In vielen weiteren Aufstellungen an besagtem Wochenende zeigte sich immer wieder, wie sich der nicht angenommene Krieg in Krankheiten, beruflichen und unternehmerischen Problemen und vor allen Dingen Beziehungskrisen manifestiert.

 

Innerer Krieg und die heilende Erlösung

Wie heilsam das Beenden von Krieg sein kann, das erlebte ich bei einem der wenigen Einzel-Coachings, die ich derzeit noch durchführe. In einer großen Familie war ein Geschwister ausgeschlossen und innerer und äußerer Krieg war das, was die Person gegen die Familie lebte. Mein Klient, ein Enkelkind der ausgeschlossenen Person, litt enorm unter der Tatsache, seine Familie und Verwandtschaft nicht sehen zu dürfen, nicht mit ihnen zu lachen, zu weinen und die Erfahrungen des Lebens zu teilen.

Wir wandelten den Krieg in meinem Klienten, den er unbewusst gegen die ausgeschlossene Person und die gesamte Familie führte. Es war ein intensiver Prozess. Schließlich sprach das Enkelkind (real) mit der ausgeschlossenen Person und erzählte von seinem Schmerz, seiner Wut und der Trauer. Beide weinten lange. Dann gab die ausgeschlossene Person plötzlich „grünes Licht“, dass alle Nachfahren frei seien, die alten Wunden zu heilen und wieder zueinander zu finden.

Seit diesem Moment kommt etwas in Bewegung, das man nicht in Worte fassen kann.

 

Woran Du den inneren Krieg in Dir erkennst

Zunächst einmal schau Dir selbst in einem ruhigen Moment tief in die Augen und sage dann zu Dir selbst:
„Ich bin völlig frei von innerem Krieg!“

Und? Fühlt sich das so an, als wenn es wahr wäre?

Wenn Du kein Indigo- oder Kristallkind bist, dann stehen die Chancen gut, dass Du nicht völlig frei von Krieg bist.

Dann lohnt es sich, Dein Leben bezüglich einiger typischer „Symptome“ anzuschauen.

  • Lebst Du in harmonischen Beziehungen und bist Du mit Deinen Eltern in Harmonie?
  • Verspürst Du in Dir chronische Unruhe, Angst, scheinbar grundlosen Stress oder unbekannte Wut?
  • Hast Du Allergien, Haarausfall, Schilddrüsen-Auffälligkeiten oder Schlafprobleme?
  • Schaust Du gerne Kriegsfilme oder ähnliche „Gewaltfilme“ an – oder widern sie Dich in besonderem Maße an?
  • Vor welchen Themen bist Du auf der Flucht?
  • Hast Du bereits Scheidungen, Trennungen oder fremdgehende Partner hinter Dir?
  • Wie denkst Du über das jeweils andere Geschlecht?
  • Wem würdest Du niemals vergeben können?
  • Wenn Du Unternehmer(in) bist: Gibt es Kunden, die nicht bezahlen wollen?
  • Wie viele rechtliche Auseinandersetzungen hattest Du bereits?
  • Wie findest Du Krieg?

Ich könnte diese Aufzählung noch eine Weile weiterführen, denn die Symptome sind vielfältig und die Ursachen vielschichtig. Die Deutschen haben nach 2 Kriegen das „Glück“, dass sie das Thema „Krieg“, systemisch gesehen, 7 Generationen beschäftigen wird.
Glaubst Du, dass es ein Zufall ist, dass es ausgerechnet Deutschland ist, das Flüchtlinge unbegrenzt willkommen heißt, die überwiegend aus Kriegsregionen kommen und somit den Krieg (als Energie) gleich mitbringen?
Heilung geht manchmal seltsame Wege.

 

Innerer Krieg – und was nun?

Tipp 1:

Der wahrscheinlich wichtigste Tipp lautet: Komm zur Ruhe und erkenne die Zeichen!
Das Leben zeigt uns im Außen immer, was in unserem Innen los ist. Das Außen ist lediglich eine Projektion unseres Innen.
Die erste Wohnung, die ich nach meiner Geburt bezog, befand sich übrigens in der „Kriegerstraße“, ist das nicht ein seltsamer Zufall?
Manchmal spricht das Leben so deutlich zu uns – und wir erkennen die Zeichen nicht, weil wir so abgelenkt sind.

Tipp 2:

Nimm‘ den Krieg in Dir an! Sage innerlich JA zu innerem Krieg, es ist Dein innerer Krieg.
Erst wenn Du etwas angenommen hast, kannst Du es zu der Kraft werden lassen, die sich Liebe nennt.

Tipp 3:

Gönne Dir eine Familienaufstellung und stelle das Thema innerer Krieg auf. So siehst Du am deutlichsten, was in Dir ist und die „Erlösung“ geht (wenn der Moderator fit ist) schnell und umfassend. Ich empfehle Dir diesbezüglich, zu jemandem zu gehen, der das „Stille Familienstellen“ nach Hellinger praktiziert.

Tipp 4:

Befasse Dich mit dem Thema Vergebung. Ich persönlich halte es für eines der wichtigsten Themen in dieser Zeit und innerer Krieg wird erst erlöst, wenn Du Dir, Deinen Ahnen und den Menschen, die es betrifft, vergeben hast.
Falls Du Mitglied bei »Frank’s Waldgedanken-Zeit« bist, dann findest Du in Episode 1 hilfreiche Methoden zur Vergebung beschrieben.

 

Ich hoffe, dass Du die eine oder andere Anregung aus diesem Beitrag mitnehmen kannst.
Das Thema „Vergebung“ wird übrigens in der nächsten Ausgabe des Feel Better Newsletters (erscheint am 31. Oktober 2015) ein Schwerpunkt-Thema sein.

 

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